Juni 2024 vergessen wir nicht
Am 2. Juni 2024 rief der Landkreis den Katastrophenfall aus. Die Abens stieg in Mainburg von 25 Zentimetern auf 2,84 Meter, in Abensberg auf 3,40 Meter, die Donau erreichte den höchsten Stand seit 1999. 3.285 Einsatzkräfte fuhren 1.005 Einsätze, bis am 8. Juni Entwarnung kam (Landkreis Kelheim). Seitdem weiß jeder zwischen Mainburg und Kelheim, was auf dem Spiel steht. Vorsorge ist keine Symbolpolitik, sondern Pflicht.
Einsatzkräfte bei 1.005 Hochwassereinsätzen im Landkreis Kelheim im Juni 2024.
Quelle ansehenUnsere Schwerpunkte
- Hochwasserschutz fertig bauen. Deiche, Schutzmauern, Pumpwerke und Rückhalteräume an Donau, Abens und Altmühl nach Plan und ohne Verzögerung.
- Starkregenvorsorge in jeder Gemeinde. Gefahrenkarten, Kanalnetz und Hangwasserschutz auch dort, wo kein Fluss fließt – in der Hallertau fragt der nächste Starkregen nicht nach dem Pegel.
- Feuerwehren ausrüsten. Fahrzeuge, Gerätehäuser, Ausbildung und verlässliche Förderung für die Ehrenamtlichen, die im Juni 2024 tagelang im Einsatz waren.
- Warnen, bevor es zu spät ist. Sirenen, Notstrom und klare Notfallpläne für jede Gemeinde – nicht nur eine App, die beim Stromausfall nichts mehr anzeigt.
- Schnelle Hilfe danach. Soforthilfe ohne Antragsmarathon.
Bezug zur Region
Mainburg und Abensberg – Die Abens hat 2024 gezeigt, wie schnell aus einem Bach ein Fluss wird. Beide Städte brauchen Schutz, der vor dem nächsten Hochwasser fertig ist, nicht danach.
Donau von Bad Abbach bis Neustadt – Der höchste Stand seit 1999 war eine Warnung. Deiche, Rückhalteräume und Evakuierungswege gehören auf den Prüfstand – jetzt.